Die tolldreiste Geschichte, wie Frankfurt die Sommerspiele bekam. 

 

 

Die Konkurrenten staunen nicht schlecht, als ausgerechnet Frankfurt, die kleine große Stadt am Main, den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält. Niemand hat damit gerechnet. Niemand außer Balthasar Neumann, dem Überraschungssieger der letzten Oberbürgermeisterwahl, dem Gastronomen, Bonvivant und Seiteneinsteiger, der mit dem berühmten Baumeister lediglich den Namen gemein hat.


Die Sommerspiele gehören zu OB Neumanns Masterplan, aus Frankfurt endlich eine Megametropole wie London, Tokio oder New York zu machen. Das Problem ist nur, dass partout nicht alle die Vision ihres Oberbürgermeisters teilen wollen.
Da wäre zum einen Britta Hohlfeld, Leiterin des Kindergartens Kleine Elfen, die zur Rebellin mutiert, als ihr Antrag auf Erneuerung der maroden Spielplatzgerüste wegen fehlender Gelder abgelehnt wird. Oder die Löwingers, deren Häuschen dem olympischen Dorf weichen soll, wogegen sich die Rentner jedoch zu wehren wissen. Oder Kurt Rosenbloom, der vielversprechende Marketingexperte einer amerikanischen Burgerkette, die die Spiele nutzen will, um mit einem Paukenschlag den deutschen Markt zu erobern. Und dann gibt es da noch jemanden, der mit dem Oberbürgermeister seit Langem eine Rechnung offen hat und nun endlich die ersehnte Gelegenheit zur Rache gekommen sieht.


Nur gut, dass dem charismatischen OB der Chef des Frankfurter Olympischen Komitees zur Seite steht. Stefan Drosdorf ist Neumanns Mann fürs Grobe, der vor nichts zurückschreckt und für den, gäbe es ihn nicht bereits, der Hashtag #metoo hätte erfunden werden müssen.


Ohnehin ist Fairplay für alle Beteiligten ein Fremdwort. Stattdessen wird nach Herzenslust bestochen und bedroht, getäuscht, getrickst, betrogen, erpresst und gestorben. So ist bis zum Ende mehr als fraglich, ob Neumann die Eröffnung der Spiele als Stadtoberhaupt erleben wird – und ob die Wettkämpfe in Frankfurt überhaupt stattfinden.

 

Rezensionen und Lesermeinungen

 

"Mit Herr Neumann will auf den Olymp legen der Autor Andreas Heinzel und der mainbook Verlag einen kurzweiligen, satirischen und auf vielen Ebenen überzeugenden Roman vor (...)

Doch es sind vor allem erzählerische Besonderheiten, die diesen Roman zu einem angenehmen und kurzweiligen Lesevergnügen machen. So gelingt es Andreas Heinzel, seine Figuren wie in einer Satire gefordert überspitzt zu zeichnen, ohne gänzlich die Bodenhaftung zu verlieren.

Es entstehen Biografien, die dem Leser sympathisch und unsympathisch zugleich erscheinen. Diese Biografien ziehen sich durch sämtliche Positionen und Schichten, soziale Gruppierungen und Einzelschicksale. Der Autor macht vor niemandem Halt und zeigt deutlich, dass Moral und Unmoral nicht ausschließlich in Machtstrukturen eingebettet sind."

 

Online Feuilleton zugetextet.com

 

"Kinder, was habe ich gelacht! „Die folgende Geschichte ist von vorne bis hinten an den Haaren herbeigezogen“, schreibt der Autor im Epilog. Eine maßlose Untertreibung! (...) Der Romanheld ist mir dann aber mitsamt seiner Gefolgschaft direkt ans Herz gewachsen. Vom selbstverliebten Oberbürgermeister bis hin zur jungen Architektin des Stadions sind sämtliche Figuren in ihren Macken und Eigenarten derart liebenswürdig gezeichnet, ihre vielen Konflikte sind selten hervorsehbar, doch immer glaubwürdig. Das Erzähltempo ist flott, schnell wechseln sich Handlungsstränge ab und immer wieder werden neue Nebenschauplätze eröffnet.

Die Handlung wirkt auf eine positive Art und Weise konstruiert – was sich vor allem zum Ende der Lektüre hin bemerkbar macht, wenn auch Schicksal und Beweggründe einer jeden noch so kleinen Nebenfigur restlos aufgeklärt werden. (...) Selten hat mich Satire so gut unterhalten, ohne dass sie auf Kosten der Spannung agiert. Selbst Nicht-Frankfurtern sollte Heinzels Zweitveröffentlichung den einen oder anderen lauten Lacher entlocken. (...) Chapeau für diese Romanidee – da muss‘ man erst mal drauf kommen!"

 

Frankfurt-Blog "Mainrausch"

 

"Kir Royal am Main. Äppler und Handkäs statt Champagner und Lachshäppchen."

 

amazon Rezension

 

"(...) Mit dem Herrn Neumann ist Andreas Heinzel ein Roman gelungen, in dem sich, dank genügend - nicht zu viel - Lokalkolorit, jeder wiederfindet, der Offebach, Müllem oder Frankfurt kennt. Die Idee zum Roman ist ziemlich skurril, der (...) schwule OB ein echter Paradiesvogel, den nur eine Metropole hervorbringen kann, und so ist Herr Neumann eine echte Wohltat inmitten all der ungezählten Heimatkrimis. Das perfekte Buch für den nächsten Sommerurlaub!

 

Mühlheimer Buchladen, Online-Rezension

 

"(...) Sehr unterhaltsam, super Charaktere, toll dass man so viele Orte kennt..... Und erschreckenderweise kann ich mir bei vielem davon sogar vorstellen, dass es so oder so ähnlich passieren könnte. (...)"

 

Zuschrift einer Leserin

 

Frankfurter Neue Presse

Ausgabe vom 11.02.2019

 

„Es gibt in der Handlung keine Parallelen in der Wirklichkeit und es gibt auch keine realen Vorbilder für die Figur des Oberbürgermeisters“

Sachsenhäuser Wochenblatt

Ausgabe vom 14.02.2019

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© Andreas Heinzel